Alles still.
Kein Laut ist zu hören - und das schon seit Stunden.
Aber nun wird sie nur noch weitere acht Stunden dauern, die Stille.
Wenigstens konnte ich noch bis vor kurzem deinen schwachen Geruch wahrnehmen. Doch der ist nun auch fort.
Ich werde versuchen diese langen Stunden zu schlafen. Denn ich habe Angst vor der Stille.
Es wird mir wieder nicht gelingen.
Doch wenn es mir gelingen würde, könnte ich mich in meine wenigen Erinnerungen retten.
Dort ist es warm und angenehme Geräusche umgeben mich.
Die ganze Zeit über spüre ich die Wärme und die Liebe, die mich umgibt. Eine Liebe so vollkommen und rein.
Die ganze Zeit spüre ich dieses angenehme Kribbeln im Bauch und die Zärtlichkeiten, die mir gegeben werden.
Meine Geschwister kuscheln sich an mich und wir halten uns warm.
Jetzt höre ich wieder die Stille. Nichts bewegt sich.
Keine Zärtlichkeit kein Kribbeln. Nur meine Hängematte, die so leblos und tot ist und viel zu groß.
So vergeht Stunde um Stunde und meine Angst vor der Stille wächst.
Die Spielzeuge auf dem Boden meiner Höhle sind schon lange nicht mehr interessant.
Den Rest der stillen Stunden verbringe ich damit zu fressen und zu versuchen in meine Erinnerungen zu flüchten.
Doch da, ein Geräusch.
In dieser Stille und Einsamkeit klingt es so laut wie ein Feuerwerk.
Mein Herz macht einen kleinen Sprung.
Du bist wieder da und kommst scheppernden Schrittes auf meine Höhle zu.
Ich bin glücklich, rüttle an meiner Tür voll Hoffnung, das es dann schneller geht.
Ich springe freudig umher und für einen Augenblick ist die Stille vergessen.
Ich versuche, Dir zu zeigen wie glücklich ich bin und hoffe das DU dann länger bleibst.
Doch es ist wie jeden Tag, du verstehst mich nicht und schon nach einem kurzen Moment ist meine Zeit mit Dir um.
DU kennst die Stille nicht. Doch für mich kommen jetzt wieder die stillen Stunden.
Die Zeit der Stille wird immer länger und unerträglicher.
Es gab mal Zeiten ohne Stille - aber diese Zeiten sind schon ewig vorbei.
Dein unglückliches Frettchen
Herzlich willkommen auf der Webseite der Frettchenhilfe in Thüringen.
Oft werden Frettchen unüberlegt angeschafft und die Besitzer merken schnell,
dass Frettchen bedeutend höhere Ansprüche an ihre Halter stellen als Hunde oder Katzen.
Auch der Kostenfaktor ist teilweise bedeutend höher.
Manchmal führen auch Lebensumstände, gesundheitliche Probleme oder finanzielle Probleme zur Abgabe.
Wir können nur jedem Empfehlen sich vor der Anschaffung von Frettchen an eine Frettchenhilfe
oder an kompetente Frettchenbesitzer zu wenden.
Hier werdet ihr gut beraten, auch nach der Anschaffung betreut und mit Fragen und Problemen nicht allein gelassen.
Auch wenn ihr Frettchen habt, die ihr aus welchen Gründen auch immer abgeben müsst,
kümmert euch bitte darum das sie gut untergebracht werden!
Wendet euch auch am besten an eine Frettchenhilfe, dort ist meist sicher gestellt
das sie schnell wieder ein neues und vor allem Frettchengerechtes Heim bekommen.
Aussetzen ist keine Lösung! Frettchen sind Domestiziert, das bedeutet sie sind ohne Menschen
kaum Überlebensfähig!!! Kein Lebewesen hat es verdient jämmerlich zu verhungern,
weil die Besitzer seiner leid waren, es doch zu "teuer" war
oder einfach nur zu viel Arbeit gemacht hat.
Für Frettchen bedeutet aussetzen den sichern, qualvollen Tod!
Für Informationen und Hilfe sind wir jederzeit erreichbar unter Info @ frettchenhilfe.net
03624 / 3201666 oder 0176 / 32044504
Alle Fragen zum Thema Frettchen können natürlich auch in unserem Forum gestellt werden!
Sollten Ihr euch nicht sicher sein, ob Frettchen die richtigen Haustiere sind,
können ihr uns auch jederzeit kontaktieren um zu einem "Schnupperbesuch" vorbei zu kommen.
Sucht ihr eine Heimat für einen oder mehrere dieser kleinen Genossen,
oder seid ihr auf der Suche nach Frettchen, dann helfen wir natürlich auch sehr gerne weiter!
Einfach Anrufen oder Mail schicken!
Sollten Sie diese Seite gefunden haben weil ein Marderbaby sich zu Ihnen verirrt hat,
können sie uns natürlich jederzeit kontaktierent!
Da die meisten nicht auf derartigen "Familienzuwachs" eingestellt sind,
(spezielle Aufzuchtmilch, alle 2 Stunden füttern)können wir uns um das Marder- oder Iltisbaby kümmern.
Wir arbeiten mit mehreren Marder- und Wildtierhilfen zusammen,
kümmern uns um den kleinen Findling und leiten es ggf. an eine Wildtierhilfe weiter,
damit es in einer artgerechten Umgebung aufwachsen kann und auf die Auswilderung vorbereitet wird!
So niedlich die kleinen auch sind, sie benötigen alle 2 Stunden eine spezielle Aufzuchtmilch.
Erwachsene Marder sind zwar Einzelgänger, als Welpe benötigen sie jedoch die Geborgenheit von Artgenossen.
!! Ganz wichtig !!
Marder sind Wildtiere und gehören in die Freiheit. Ein Artgerechtes Leben haben sie nur dort.
Bitte nehmen sie keinen Steinmarder von seiner Mutter weg, wenn diese sich noch selber darum kümmern kann.
Wenn sie ein Marderbaby auf dem Dachstuhl, in der Scheune oder einem anderen Versteck entdecken
immer abwarten, ob die Mutter wieder zurückkommt.
Kritisch wird es erst, wenn sie mehrere Stunden nicht wieder kommt.
Nicht anfassen ! Nicht einmischen !
Erst wenn es ganz sicher ist, dass die Mutter nicht wieder kommt, darf eingegriffen werden.
Möglichst vorher eine Marder- oder Wildtierhilfe kontaktieren!
Also, bitte nichts unüberlegtes tun !